>> News Archiv

Dani´s Blog: Höhentrainingslager Livigno & Kriterium Bischofshofen

Dani´s Blog: Höhentrainingslager Livigno & Kriterium Bischofshofen
So schnell können drei Wochen vergehen… Am 17. Juli bezogen Berni und ich unser Appartement in Livigno, um dort ein dreiwöchiges Höhentrainingslager zu absolvieren. Schon bei unserer ersten kleinen Ausfahrt durch Livigno waren wir von dem Ort und den vielen Menschen, die sich in der Fußgängerzone tummelten, sehr überrascht. Wir waren nämlich mehr auf ein verschlafenes Bergdorf eingestellt. Als wir die zahlreichen Duty Free Shops, Parfümerien und Sportgeschäfte sahen, war uns aber schnell klar, dass das Shoppen hier nicht zu kurz kommen würde ;-). Und wie sah‘s mit dem Training aus? Dazu kann ich nur sagen, Berge, Berge und nochmal Berge. Passo di Bernina, Passo di Foscagno, Albula, Stilfser Joch, Julier Pass, um nur einige zu nennen. Unter 1300 Höhenmeter kamen wir bei einer normalen Trainingsausfahrt nie nach Hause, alles zwischen 2000 und 3000 war dann nach ein paar Tagen schon normal. In der ersten Woche hatten wir riesen Glück mit dem Wetter. 30 Grad, strahlend blauer Himmel und jede Menge Sonnenschein ließen uns kaum glauben, dass wir uns eigentlich im Hochgebirge befanden. Unsere sozialen Kontakte kamen in den drei Wochen auch nicht zu kurz. In der ersten und letzten Woche quartierte sich Tobias Jenny vom Team Mooserwirt Ridley Bikes St. Anton am Arlberg bei uns ein, und so hatten wir auch während der vielen Trainingsstunden eine nette Begleitung. Andi Traxl, eine gute Freundin von Berni, netter Besuch aus der Schweiz oder meine Eltern sorgten mit ihren Kurzbesuchen für Abwechslung.
In der 2. Woche mussten wir einen kurzen Ausflug in tiefere Höhenlagen machen. Wir starteten nämlich beim Kriterium in Bischofshofen. Unsere Vorbereitung am Vortag mit dem Passo di Foscagno, dem Stilfser Joch und dem Ofenpass war für das Rennen nicht gerade die beste, aber das Training in der Höhe hatte eindeutig Priorität. Beim Rennen starteten wir gemeinsam mit den U17. Es wurde vom Start weg ein sehr hohes Tempo gefahren und das Feld zerteilte sich schnell. Ich hatte keine allzu großen Schwierigkeiten in der ersten Gruppe zu bleiben, aber meine Spritzigkeit ließ doch etwas zu wünschen übrig. Amber Rais von unserem Team konnte sich im Laufe des Rennens absetzten und das Rennen für sich entscheiden. Ich selbst wurde im Sprint dann 4te, was in Anbetracht der Vorbereitung ein passables Ergebnis war. Am nächsten Tag ging es dann auch schon wieder hinauf nach Livigno. Mit den sommerlichen Temperaturen war es da dann zwar leider vorbei, aber wir konnten unser Training trotzdem noch mehr oder weniger planmäßig durchziehen. Am Freitag haben wir dann ein bisschen wehmütig unsere Zelte in Livigno auch schon wieder abgebrochen. Wir hatten eine super Zeit dort oben und ich bin jetzt richtig motiviert für die restliche Saison!

Zurück