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Flandernrundfahrt 3.4.2011

Am letzten Wochenende stand mit der Flandern Rundfahrt ein echter Klassiker in unserem Rennkalender.
Das Frauenrennen findet dabei immer zur gleichen Zeit wie das Rennen der Profis statt und führt über 130 km und über 12 der berühmt berüchtigten belgischen Anstiege.
Wie jedes Jahr stellt die Flandern Rundfahrt eine besondere Herausforderung dar. Die giftigen Anstiege, die langen Passagen mit Kopfsteinpflaster, die schmalen „Feldwege“, das große Starterfeld mit 160 Fahrerinnen und natürlich das Wetter machen das Rennen immer wieder aufs Neue unberechenbar. Der Wettergott war uns dieses Jahr aber gut gesinnt und es blieb trotz des angekündigten Regens trocken.
Wir waren zu 6t am Start, Romy, Bianca, Lisa, Berni, Claudia und ich. Für Claudia und Lisa war es ihr erstes Weltcuprennen überhaupt.
Nach ca. 50 Kilometern „einrollen“ ging es dann so richtig los und binnen weniger Kilometern kamen 6 Anstiege und zahlreiche bis zu 2 Kilometer lange flache Kopfsteinpflasterpassagen.
Romy fuhr ein starkes Rennen und war zwischenzeitlich sogar in einer 15 köpfigen Spitzengruppe bis ein Sturz ihren hinteren Umwerfer verbog und sie nicht mehr richtig schalten konnte. Sie musste das Rennen an der Mauer in Geraardsbergen beenden. Bianca fuhr ebenfalls ein starkes Rennen und kam mit dem Hauptfeld ins Ziel. Ich selbst verlor an der Mauer in Geraardsbergen den Anschluss ans Hauptfeld und fuhr in einer kleinen Gruppe und 6 Minuten Rückstand auf die Siegerin ins Ziel. Lisa beendete das Rennen ebenfalls nur fiel sie der strengen Rückstandsregelung bei Weltcuprennen zum Opfer und ist nicht mehr in der Wertung. Berni hatte leider wieder Probleme mit ihrem Bein und musste gleich wie Claudia das Rennen frühzeitig beenden.
Unser Resümee fällt diesmal deutlich besser aus als noch beim Weltcup in Italien und ich bin mir sicher, dass sich die harten Rennkilometer bald positiv bemerkbar machen werden.

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